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Kurze Zusammenfassung

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Akupunktur

Allgemeines zu Akupunktur

Die Reizung von Akkupunkturpunkten, vor allem mit Nadeln, ist wohl die ältestes und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt. Am bekanntesten ist die klassische chinesische Akupunktur, die so genannte Körper-Akupunktur. Durch Reizung von genau festgelegten Punkten der Haut können Störungen im gesamten Organismus, also auch im Körperinneren gelindert,  oft sogar beseitigt werden.

Akupunktur-Punkte

Die Punkte liegen auf Leitlinien, die man als Meridiane bezeichnet. In ihnen kreist nach traditioneller chinesischer Auffassung die Lebens-Energie „Oi“ mit ihren Anteilen Yin und Yang.

Diese beiden lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper als Gegenpole gleichzeitig wirksam.

Ihr Gleichgewicht stellt den idealen Gesundheitszustand da, ihr Ungleichgewicht führt zu Beschwerden und Krankheit.

Betrachtet man die über im den Körper laufenden Meridianbahnen wird deutlich, dass auch Akupunkturpunkte, die fern des eigentlichen schmerz oder Krankheitsgeschehens liegen, bei der Behandlung ein wichtige Rolle spielen, die Energie des gesamten Meridians als Funktionskreis mit seinen zugeordneten Organen muss stabilisiert werden, um das Gleichgewicht wieder herzustellen und so die Krankheit wirkungsvoll zu behandeln.

Was ist genau Akupunktur?

Von allen Therapieverfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hat sich die Akupunktur am

weitesten im westlichen Gesundheitssystem durchgesetzt und weiterentwickelt. Ihr besonderer Vorteil:

Sie ist nicht nur effektiv, sondern praktisch frei von Nebenwirkungen.

Die Wirkungsweise der Akupunktur wird seit Jahren intensiv wissenschaftlich erforscht, viele Zusammenhänge sind bereits aufgeklärt. Demgegenüber steht das traditionelle, chinesische Verständnis, wonach der gesamte Organismus von einem dichten Netzwerk von Kanälen (Meridianen) durchzogen ist, durch das die Lebensenergie fließt. Diese lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper gleichzeitig, jedoch auch als Gegenpole, wirksam. Ihr völliges Gleichgewicht im Organismus stellt den idealen Gesundheitszustand dar. Ein Ungleichgewicht führt zu körperlichen und seelischen Symptomen

und auf Dauer zu Krankheit.

Durch die Reizung bestimmter Punkte auf diesen Meridianen kann der Energiefluss reguliert werden – ein

Zuwenig oder im Gegenteil ein Zuviel von Yin und Yang kommt wieder ins Gleichgewicht. Dadurch werden Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert.

Beispiel Ohrakupunktur:

Die Ohroberfläche bildet eine Reflex Zone auf der alle Organe des Körpers dargestellt sind. Die Untersuchung der Ohr Reflex Zone liefert Erkenntnisse zur Therapie von Schmerzen und Beschwerden oder Funktionsstörungen des gesamten Organismus. Durch die kurzen Reflex Wege zum Gehirn tritt bei ohrakupunktur-Behandlung eine besonders schnelle und wirkungsvolle Reaktion ein. Auch Störherde lassen sich mit der Spezial-Methode nach BAHR präzise ermitteln und mit Akupunktur behandeln.

Störherde:

Auf den ersten Blick haben die Störherde vielleicht nicht mit dem Krankheitsgeschehen zu tun,

der Patient bemerkt sie vielleicht gar nicht. Dennoch können Sie den Organismus so negativ beeinflussen, dass eher zu Krankheiten neigt oder das sogar die richtigen Therapie einer bereits bestehenden Krankheit nicht anschlägt. Zu Störherden können sich z.B. u.a. tote oder entzündete Zähne entwickeln.

Entzündungen vor allem im Bereich des Kopfes (Mandeln, Nebenhöhlen etc.) Narben besonders, wenn sie über Meridiane verlaufen oder auch Giftbelastungen (zum Beispiel Amalgam).

Wie wirkt Akupunktur?

Sie wirkt heilend bei gestörten Organfunktionen und lindert Beschwerden auch bei fortgeschrittener Zerstörung von Strukturen. Wirkungsvoll regt sie die Selbstheilungskräfte des Körpers an und trägt zur seelischen und körperlichen Gesundheit bei: eine ganzheitliche Therapie für den „ganzen Menschen“.

Wirkung z.B. Ohrakupunktur

Die Akupunktur und vor allem die Ohr-Akupunktur, bedient sich der Steuerzentrale des Menschen, es gehören uns. Alle Reize die durch die Akupunktur ausgelöst werden gelangen über das Zwischenhirn zu den angesprochenen Körperteilen. Gerade die Ohr Akupunktur ist aufgrund der engen Verbindung zwischen der Ohrmuschel und den Schmerz-Zentren des Gehirns besonders effektiv. Akupunktur wirkt vor allem bei gestörter Organfunktion heilend. Handelt es sich aber bereits um die fortgeschrittene Zerstörung von Strukturen, kann auch mit Akupunktur nur noch eine Linderung der Beschwerden beziehungsweise Schmerzen erreicht werden. Von qualifizierten Ärzten angewendet ist die Akupunktur eine praktisch risiko- und nebenwirkungsfreie Behandlungsmethode. Idealerweise ergänzen sich Akupunktur und Schulmedizin in Diagnostik und Therapie. Sie kann schulmedizinische

Therapien optimal ergänzen und eignet sich z.B. als Diagnosemethode bei unklaren Beschwerden.

In jedem Fall muss mit einer gründlichen Aufnahme der Krankengeschichte und einer klinischen Diagnostik durch den Arzt die Indikation zur Akupunktur individuell gestellt werden.

Eine rasche Entspannung bis hin zu einer schwebenden Leichtigkeit stellt sich als Sofortwirkung oft unmittelbar ein. Manche Patienten empfinden nach der Behandlung sofort Erleichterung ihrer Beschwerden bei anderen dauert es bis zu spürbaren Reaktionen etwas länger. Üblicherweise benötigt man mindestens 4-5 Sitzungen im Wochenrhythmus bevor eine beständige Wirkung eintritt, meist sind insgesamt ca. zehn Sitzungen notwendig.

Wann hilft Akupunktur?

Die Akupunktur hat sich bei vielen Krankheitsbildern über Jahrhunderte hinweg bewährt. Sie kann gestörte

Funktionen wieder harmonisieren und Blockaden beseitigen.

Ganz besonders gut wirkt die Akupunktur bei Schmerzen, Allergien und häufig wiederkehrenden Erkältungskrankheiten – und all das praktisch ohne Nebenwirkungen.

Augenerkrankungen

• Allergien

• Fehlsichtigkeiten, Sehschwächen

• Grüner Star

• Trockenes Auge

• Degenerative Erkrankungen, Makuladegeneration

• Entzündungen: Augenlid · Aderhaut · Bindehaut

· Hornhaut · Lederhaut · Netzhaut · Regenbogenhaut

Bronchial- und Lungenerkrankungen

• Allergien

• Asthma

• Erkrankungen der Bronchien und der Lungen

• Abwehrschwäche, Lungenentzündung

• Pseudokrupp

Gynäkologische Erkrankungen

• Entzündungen: Brüste · Eierstöcke · Eileiter

· Gebärmutter

• Unterleibsbeschwerden

• Störungen: Fruchtbarkeit, Kinderwunsch

· Libido,  Menstruation ,Wechseljahre

• Schwangerschaft und Geburt: 

– Beeinflussung von pathologischenKindslagen, Geburtsvorbereitung,   -einleitung, -erleichterung, Milchbildungsstörung

• Zustand nach Dammschnitt, -Kaiserschnitt, -Nachwehen, – Nikotinentwöhnung in der Schwangerschaft 

• Schmerzen durch Hämorrhoiden, – Schwangerschaftsbeschwerden

• Migräne (hormonell bedingt)

• Reizblase

Hauterkrankungen

• Allergien, Ekzeme

• Geschwüre, Herpes

• Akne

• Neurodermitis

• Schuppenflechte

• Wundheilungsstörungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

• Bluthochdruck

• Funktionelle Herzerkrankungen

• Herzrhythmusstörungen

• Durchblutungsstörungen

HNO-Erkrankungen

• Abwehrschwächen: Chronische Entzündungen

(Mandeln, Mittelohr, Nasennebenhöhlen),

Erkältungsneigung, Heuschnupfen

• Schwindel, Morbus Menière

• Geruchs- und Geschmacksstörungen

• Gesichtsnervenlähmung (Facialisparese u.a.)

• Hörsturz / Tinnitus / Schwerhörigkeit

• Luftröhrenerkrankungen, Speicheldrüsenerkrankungen

• Mund- und Rachentrockenheit

• Reisekrankheit

• Stimm- und Sprachstörungen

Kinderkrankheiten

• Alle Arten von Allergien, Asthma, Heuschnupfen

• Ekzeme, Neurodermitis

• Epilepsie / Krampfleiden

• Entwicklungsstörungen: Bettnässen, Hyperaktivität,

Konzentrationsstörungen, Legasthenie, Stottern

• Infektanfälligkeit / Entzündungen: Blase, Schnupfen,

Mandeln, Nasennebenhöhlen

• Ohren, Husten, auch Pseudokrupp

• Schlafstörungen

Magen-Darm-Erkrankungen

• Aufstoßen, Schluckauf, Sodbrennen

• Übersäuerung, Übelkeit, Erbrechen

• Verstopfung und Durchfall

• Gallenblasen-, Gallenwegsentzündungen

• Lebererkrankungen (z.B. Hepatitis)

• Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre

• Morbus Crohn, Colitis ulcerosa

• Hämorrhoiden

Neurologische Erkrankungen

• Empfindungsstörungen

• Migräne, Spannungskopfschmerzen

• Polyneuropathie / Restless-Legs Syndrom

• Krampfleiden / Epilepsie

• (Trigeminus-) Neuralgien

• Beschwerden nach Schlaganfall

• Chronische Schmerzen, Phantomschmerz

• Gesichtslähmung

Orthopädische Erkrankungen

• Beschwerden / Entzündungen / Schmerzen:

Gelenke (akut und chronisch) · Muskeln

(Verspannungen) · Sehnen und Bänder

• Wirbelsäule: Bandscheiben, Nervenwurzelreizung,

Morbus Bechterew, Schiefhals, Skoliose

• Gestörte Empfindungs- und Bewegungsfähigkeit

• Fibromyalgie und rheumatische Erkrankungen

• Karpaltunnelsyndrom

• Sudeck’sche Erkrankung

• Überbein

Psychische Erkrankungen

• Depressive Verstimmungen

• Erschöpfungszustände / Burnout

• Essstörungen (Magersucht, Übergewicht)

• Psychovegetative / psychosomatische Probleme

• Schlafstörungen, Unruhezustände

• Suchtbehandlung (Nikotin, Alkohol, Drogen)

Schmerztherapie, Narkose

• Beruhigung zur Narkosevorbereitung

• Einsparung von Narkosemitteln

• Reduzierung des postoperativen Erbrechens

• Schmerzen durch Tumorerkrankungen

• Schmerzen nach Operationen

• Schockzustand (unterstützend)

Urologische Erkrankungen

• Bettnässen

• Entzündungen (Blase, Nieren, Nierenbecken,

Prostata)

• Harninkontinenz, Reizblase

• Impotenz

• Schmerzen durch Nieren- / Harnleitersteine

Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen

Die Akupunktur ist bei verschiedenen zahnmedizinischen

Problemen sehr zu empfehlen. Bitte lesen

Sie dazu unseren speziellen Informationsflyer

„Akupunktur in der Zahnheilkunde – Schmerzen,

Entzündungen und Zahnstörherde“.

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